Zum Inhalt springen

Online-Weiterbildung Betreuungskraft nach 
§§ 43b, 53b SGB XI

Mit der Weiterbildung zur Betreuungskraft nach §§ 43b, 53b SGB XI bereitest du dich im virtuellen Präsenzunterricht praxisnah auf die Betreuung und Aktivierung unterstützungsbedürftiger Menschen vor. Du lernst, Beschäftigungsangebote zu gestalten und Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen einfühlsam zu begleiten. Ein zweiwöchiges Betreuungspraktikum ergänzt die Weiterbildung.

Jetzt Beratung anfragen 

Betreuungskraft begleitet eine ältere Frau mit Rollator in einer Pflegeeinrichtung
Starttermine:02.11.2026, 01.02.2027, 19.04.2027, 05.07.2027
Dauer:8 Wochen zuzüglich eines zweiwöchigen Betreuungspraktikums
Bildungsart:Berufliche Weiterbildung
Lernformat:Virtueller Präsenzunterricht und Betreuungspraktikum
Abschluss:Zertifikat
Fördermöglichkeiten:Agentur für Arbeit, Jobcenter, Rentenversicherung, Berufsförderungsdienst (BFD), Selbstzahlende
Zielgruppen:Menschen, die im Betreuungsbereich tätig werden möchten, sowie Quer- und Wiedereinsteiger*innen

Kursbeschreibung Betreuungskraft nach
§§ 43b, 53b SGB XI

Betreuungskräfte – auch Alltagsbegleiter*innen oder Seniorenbetreuer*innen genannt – unterstützen betreuungsbedürftige Menschen in ihrem Alltag. Sie fördern deren Lebensqualität, gestalten Beschäftigungs- und Aktivierungsangebote und begleiten sie individuell. Dabei stehen die persönlichen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Interessen der betreuten Menschen im Mittelpunkt.

Während der Weiterbildung entwickelst du grundlegende Kompetenzen in der Kommunikation und Beziehungsgestaltung sowie in der Betreuung und Aktivierung. Du lernst, Menschen mit Demenz, psychischen Erkrankungen oder körperlichen Einschränkungen einfühlsam zu begleiten und passende Beschäftigungsangebote zu planen. Weitere Themen sind Beobachtung und Dokumentation, rechtliche Grundlagen sowie Sicherheit, Gesundheit und Prävention.

Wir führen den virtuellen Präsenzunterricht praxisnah und dozentengeleitet durch. Übungen, Lernbeispiele und der Austausch über berufliche Erfahrungen helfen dir dabei, die Inhalte zu verstehen und auf konkrete Betreuungssituationen zu übertragen. In einem zweiwöchigen Betreuungspraktikum sammelst du zusätzlich praktische Erfahrungen und lernst den Berufsalltag unmittelbar kennen.

Nach erfolgreicher Teilnahme erhältst du ein Zertifikat. Damit schaffst du eine fundierte Grundlage für eine Tätigkeit in der Betreuung und Alltagsbegleitung.

Du möchtest die wichtigsten Informationen zur Online-Weiterbildung kompakt zusammengefasst? Dann lade dir unseren Flyer zur Weiterbildung Betreuungskraft nach §§ 43b, 53b SGB XI herunter.

Flyer Betreuungskraft nach §§ 43b, 53b SGB XI 

Felix Stötzel

Bildungsmanager Qualitätssicherung & Produktentwicklung

Inhalte und Rahmenbedingungen der Weiterbildung

Die Weiterbildung vermittelt dir fachliche und persönliche Kompetenzen für die Betreuung und Aktivierung unterstützungsbedürftiger Menschen.

Aufgaben und fachliche Grundlagen

Du beschäftigst dich unter anderem mit folgenden Themen:

  • Kommunikation und Beziehungsgestaltung
  • Betreuung und Aktivierung planen und durchführen
  • Umgang mit Demenz sowie körperlichen und psychischen Einschränkungen
  • Beschäftigungs- und Freizeitangebote gestalten
  • Beobachtung und Dokumentation
  • rechtliche Grundlagen
  • Sicherheit, Gesundheit und Prävention beachten

So lernst du bei uns

Die Weiterbildung verbindet fachliche Grundlagen mit praxisnahen Übungen und einem zweiwöchigen Betreuungspraktikum.

  • virtueller Präsenzunterricht mit Dozierenden
  • praxisorientierte Übungen und Lernbeispiele
  • Reflexion und Austausch über berufliche Erfahrungen
  • zweiwöchiges Betreuungspraktikum

Für die Teilnahme benötigst du:

  • ein Orientierungspraktikum von 40 Stunden vor Beginn der Qualifizierung
  • einen Erste-Hilfe-Kurs als Bestandteil der Qualifizierung
  • ein Führungszeugnis, das nicht älter als drei Monate ist

Nach der Weiterbildung kannst du betreuungsbedürftige Menschen in unterschiedlichen Einrichtungen unterstützen und zu mehr Teilhabe und Lebensqualität im Alltag beitragen.

Mögliche Einsatzbereiche sind:

  • stationäre Pflegeeinrichtungen
  • Kurzzeitpflegeeinrichtungen
  • Tagespflegeeinrichtungen
  • ambulante Dienste

Dabei begleitest und aktivierst du Menschen entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse und gestaltest Beschäftigungsangebote, die ihren Alltag bereichern.

Die Weiterbildung richtet sich an Menschen, die im Betreuungsbereich tätig werden möchten. Sie eignet sich besonders für Quer- und Wiedereinsteiger*innen, die gerne mit älteren oder unterstützungsbedürftigen Menschen arbeiten.

Einfühlungsvermögen, Geduld, Verantwortungsbewusstsein und Freude am Umgang mit Menschen sind gute Voraussetzungen für die spätere Tätigkeit.

Häufige Fragen zur Weiterbildung Betreuungskraft nach §§ 43b, 53b SGB XI

Ja. Die Weiterbildung eignet sich besonders für Quer- und Wiedereinsteiger*innen, die gerne mit älteren oder unterstützungsbedürftigen Menschen arbeiten möchten. Eine abgeschlossene Pflegeausbildung ist nicht erforderlich. Einfühlungsvermögen, Geduld, Verantwortungsbewusstsein und Freude am Umgang mit Menschen sind gute Voraussetzungen für den Einstieg in die Betreuung und Alltagsbegleitung.

Vor Beginn der Qualifizierung ist ein 40-stündiges Orientierungspraktikum in einer geeigneten Pflegeeinrichtung erforderlich. Außerdem benötigst du ein Führungszeugnis, das nicht älter als drei Monate ist. Ein Erste-Hilfe-Kurs ist Bestandteil der Qualifizierung. Ob die Weiterbildung zu deinen persönlichen Voraussetzungen und beruflichen Zielen passt, klären wir gerne in einem Beratungsgespräch.

Die Weiterbildung dauert 8 Wochen zuzüglich eines zweiwöchigen Betreuungspraktikums. Sie verbindet fachliche Grundlagen im virtuellen Präsenzunterricht mit praxisnahen Übungen und praktischen Erfahrungen in einer Betreuungseinrichtung. Das vorgeschriebene 40-stündige Orientierungspraktikum ist zusätzlich vor Beginn der Qualifizierung zu absolvieren.

Der theoretische Unterricht findet als virtueller Präsenzunterricht statt. Du lernst gemeinsam mit anderen Teilnehmenden und wirst von erfahrenen Dozierenden persönlich begleitet. Ergänzend gehören praktische Anteile zur Qualifizierung: Das Orientierungspraktikum vor Beginn sowie das zweiwöchige Betreuungspraktikum finden in geeigneten Einrichtungen statt. Eine vollständig digitale Teilnahme ist daher nicht möglich.

Du erwirbst grundlegende Kenntnisse in Kommunikation, Beziehungsgestaltung, Betreuung und Aktivierung unterstützungsbedürftiger Menschen. Weitere Themen sind der Umgang mit Demenz, psychischen und körperlichen Einschränkungen, die Gestaltung von Beschäftigungsangeboten, Beobachtung und Dokumentation sowie rechtliche Grundlagen. Praxisnahe Übungen helfen dir dabei, das Gelernte auf typische Betreuungssituationen zu übertragen.

Betreuungskräfte unterstützen Menschen vor allem bei der sozialen Teilhabe, Alltagsgestaltung und Aktivierung. Dazu gehören beispielsweise Gespräche, gemeinsame Beschäftigungen, kreative Angebote oder die Begleitung bei alltäglichen Aktivitäten. Pflegefachkräfte übernehmen dagegen pflegefachliche Aufgaben und medizinisch-pflegerische Tätigkeiten, für die eine entsprechende Berufsausbildung erforderlich ist. Die Weiterbildung zur Betreuungskraft ersetzt daher keine Pflegeausbildung.

Nach erfolgreicher Teilnahme erhältst du ein Zertifikat über die Qualifizierung zur Betreuungskraft nach §§ 43b, 53b SGB XI. Es dokumentiert deine erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten für eine Tätigkeit in der Betreuung und Alltagsbegleitung.

Ja. Für zusätzliche Betreuungskräfte ist bei entsprechender Beschäftigung nach den Betreuungskräfte-Richtlinien eine jährliche Pflichtfortbildung im Umfang von mindestens 16 Unterrichtseinheiten (UE) vorgesehen. Sie dient dazu, vorhandenes Wissen aufzufrischen, neue fachliche Impulse zu erhalten und berufliche Erfahrungen zu reflektieren. Die Grone Online Akademie bietet hierfür verschiedene thematische Pflichtfortbildungen an.

Ja. Für die Weiterbildung kommen verschiedene Fördermöglichkeiten infrage, beispielsweise über die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, die Deutsche Rentenversicherung oder den Berufsförderungsdienst (BFD). Auch eine Teilnahme als Selbstzahler*in ist möglich. Welche Finanzierung für dich infrage kommt, hängt von deiner persönlichen Situation und den jeweiligen Voraussetzungen ab. Wir beraten dich gerne zu deinen Möglichkeiten.

Nach erfolgreichem Abschluss kannst du betreuungsbedürftige Menschen in unterschiedlichen Einrichtungen begleiten und aktivieren. Mögliche Einsatzbereiche sind beispielsweise stationäre Pflegeeinrichtungen, Kurzzeitpflegeeinrichtungen, Tagespflegeeinrichtungen oder ambulante Dienste. Im Mittelpunkt deiner Tätigkeit stehen die individuellen Bedürfnisse der betreuten Menschen sowie die Förderung ihrer Lebensqualität und sozialen Teilhabe.